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Investitionssumme: 676,1 Mio. DM = 345,7 Mio EUR
Autobahnen
Die Bundesautobahnen A2 und A7 gehören zu den wichtigsten
Zubringern zur EXPO2000 und zur Messe. Wegen des zur EXPO erwarteten
zusätzlichen Verkehrs wurden Baumaßnahmen, die sonst
erst Jahre später begonnen worden wären, vorgezogen.
Die Erweiterung der Autobahnen von 4 auf 6 Spuren wurde auf einer
Länge von 125 km vorgenommen. Durch den Einbau von besonders
geräuscharmen Fahrbahndecken, den Bau von Lärmschutzanlagen
und den Einbau von Lärmschutzfenstern an Gebäuden wurde
erreicht, dass sich der Geräuschpegel in angrenzenden Wohnbereichen
in erträglichem Maße hält.
Umweltgerechtes Bauen bedeutete hier auch, dass die durch den Rückbau
der alten Fahrbahndecken angefallenen Fahrbahnbefestigungen beim
Aufbau der neuen Fahrbahnkonstruktion wieder verwendet wurden.
Teil der Autobahnerweiterung war auch die Schaffung neuer Stellplätze
für Pkw und Lkw auf den vorhandenen Parkplätzen und im
Bereich der Rast- und Tankstellen.
Insgesamt wurden in die BAB A2 westlich von Hannover (Teilstück
der Landesgrenze NRW - AS Rehren und Teilstück AS Rehren -
AS Wunstorf Kreisel) eine Summe von 446,3 Mio. DM = 228,2 Mio. EUR
investiert. Außerdem wurde in die BAB A7 im Großraum
Hannover eine Summe von 105,8 Mio. DM = 54,1 Mio. EUR investiert
(Aus-/Umbau Kreuz Hannover Ost bis AS Anderten und Punktbaumaßnahmen
AS Laatzen, Altwarmbüchen, Großburgwedel).
Kreuzungsfreier Messeschnellweg/Pferdeturmkreuzung
Die Pferdeturmkreuzung im Zuge des Messeschnellweges war lange
Zeit neuralgischer Knotenpunkt. Seit Sommer 1998 fließt der
Verkehr kreuzungsfrei in einem Trog unter der kreuzenden Hans-Böckler-Allee.
Dabei stellten die komplexen Bauvorgänge hohe Anforderungen
an alle Beteiligten: Der Verkehr musste während der einzelnen
Bauphasen mehrfach verschwenkt und gleichzeitig die kreuzende Stadtbahn
berücksichtigt werden. Insgesamt wurden hier 98,2 Mio. DM (50,2
Mio. EUR) investiert.
Kreiselentschärfungen
Deisterplatz, Landwehr-, Ricklinger Kreisel und weitere Kreuzungsbauwerke
in Hannover waren über viele Jahre durch hohes Verkehrsaufkommen
und suboptimale Ausgestaltung stark belastete Gefahrenpunkte. Sie
wurden mit Blick auf die EXPO2000 für insgesamt 21,8 Mio. DM
= 11,1 Mio. EUR umgebaut und mit Ampelanlagen versehen. Dadurch
ist an diesen neuralgischen Punkten eine erhebliche Verbesserung
für Sicherheit und Verkehrsfluss erreicht worden. Im Einzelnen:
Umbau Landwehrkreisel 3,6 Mio. DM = 1,8 Mio. EUR, Umbau Ricklinger
Kreisel 2,7 Mio. DM = 1,4 Mio. EUR, Umbau Tönniesbergkreise
0,3 Mio. DM = 0,2 Mio. EUR, Umbau Weidetorkreisel 2,0 Mio. DM =
1,0 Mio. EUR, Umbau Deisterplatzkreisel 3,2 Mio. DM = 1,6 Mio. EUR,
Umbau Aegidientorplatz 10,0 Mio. DM = 5,1 Mio. EUR.
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