Bis zum Jahr 2100 werden sich unsere Städte grundlegend wandeln. Auch unterirdisch finden Veränderungen statt. Die Ausstellung bringt sie zum Vorschein. Nachdem Sie das Laufband verlassen haben, leuchtet unter einem transparenten Boden, einer intelligenten Folie, ein dichtes Netz aus Strom- und Wasserleitungen, Fernsehkabeln und Telefondrähten auf. Diese futuristische Ausgrabungsstätte wird mit Lasertechnik gestaltet. Modernste Technik für die Ver- und Entsorgung einer Stadt wird unser derzeitiges Leitungssystem ablösen.
Die Ausstellung gleicht einer Ausgrabungsstätte. In den drei Zeitebenen wird dabei auf verschiedene Verfahren der Archäologie zurückgegriffen. Auf der Zeitebene 2100 ist es das sogenannte "Zero-Impact"-Verfahren. Es ermöglicht die Lokalisierung von Gegenständen, die unter der Erdoberfläche liegen, ohne dass die Erde aufgegraben werden muss.